NEU : Marktwert und Makel

NEUER KOMMENTAR Sept.2017:

Das große Rauschen der deutschen Gegenwartsliteratur

erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass eines der lebendigsten

Elemente – Thor Kunkel– vom politisch-korrekten Betrieb

entfernt wurde.

– EBERHARD LÄMMERT, Literaturwissenschaftler, 2007

 

„Aus meiner Sicht sind Sie das bislang außergewöhnlichste Beispiel für systematische Resonanzverweigerung in den linksliberalen Medien. Alles, was man über Sie findet, läuft in der Regel auf eine Falschdarstellung Ihrer Arbeit hinaus. Die wollen Sie ruinieren. Ich kenne das noch aus der DDR.“ Das Zitat stammt aus einem Brief, –  Absender, eine Medien-Wissenschaftlerin der Berliner HK, die mich bat, von einer Namensnennung auf meiner Website  abzusehen.

So ganz stimmt das nicht, denn meine „Enttarnung“ als Mastermind hinter der neuen Bundestags-Kampagne der AfD ist doch geradezu glimpflich verlaufen. Richtig nett waren die meisten der Journalisten, dabei hatte sich mein Anwalt schon so auf das Verschicken der Abmahnungen gefreut. Nein, ich bin immer noch froh: Mein Marktwert als Werbe-Berater dürfte sich in den letzten sechs Monaten verdoppelt haben. Immerhin bin ich schon jetzt bis Ende 2019 ausgebucht, was aber nicht wett machen kann, dass mich der linksliberale Literaturbetrieb noch immer um meine Lebensleistung als Schriftsteller betrügen will. Die literarische, seit 1999 etablierte Marke Thor Kunkel wird noch immer geschickt beschwiegen oder durch die falsche verbale Etikettierung beschädigt – Trash, Klamauk, nicht lesenswert. Mein literarischer Marktwert muss noch weiter runter bis zum „literarischen Bankrott“, den mir der linke Borderline-Spinner Tilman Jens einmal öffentlich an den Hals wünschte. Gesellschaftliche Möglichkeiten, die sich mir automatisch eröffnet hätten, fielen inzwischen weg oder werden mir von Funktionären des Betriebs kategorisch verweigert. Auch meine Chance als preisgekrönter und wirtschaftlich erfolgreicher Autor eine neue laufende Literaturproduktion auf den Buchmarkt zu bringen, wird wacker verhindert, die Büttel des Gesinnungsbetriebs sorgen dafür. Meinem Werk, an dem ich mehr als 20 Jahren geschrieben habe, wurde in Deutschland  – einmal abgesehen von der jüngsten Verfilmung durch Oskar Röhler – niemals auch nur ein Funken der Anerkennung oder des Respekts entgegengebracht. Auszeichnungen aus Deutschland wird es für mich nicht mehr geben, auch das ist schon klar. (Nur Jörg Fauser hatte vielleicht noch mehr Pech als ich, siehe hierzu meine Solidaritätserklärung in „DreckSack“, Juli 2014) Mein Durchbruch als Schriftsteller wurde demnach tatsächlich vom linksfaschistischen Betrieb revidiert. Doch good news, Brewster –: Die Reanimation der Marke T.K. wird bald über das englischsprachige, wahrscheinlich US-amerikanische Ausland erfolgen. Es ist kaum vorstellbar, dass das deutsche Feuilleton – mit seinen entweder senilen oder geisteskranken Kritikern – meine Literatur aus eigenen Stücken in nächster Zeit wiederentdecken könnte. Die kleinliche Rachsucht der Gutmenschen       ( man lese nur einmal die grässlichen Ressentiments eines Wolfgang Hörner in der Welt vom 24.6.) belegt einmal mehr, dass das linke Nespresso-Spießertum nichts aus den Fehlern der braunen Altvorderen gelernt hat –  nur die Art wie sie heute vernichten, hat sich tatsächlich geändert. (Verzeihung, aber wir sind Erwachsene, also reden wir wie Erwachsene.)  Ich kann mir ausrechnen, dass ich mein Potential als Erzähler – in der mir verbleibenden Zeit – nicht mehr ausschöpfen kann. Viele Romane und Erzählungen, die ich im Kopf habe, werden nie mehr geschrieben. Nicht nur weil mir die Zeit fehlt, sondern auch weil mich die Suche nach einem passenden Verlagshaus zunehmend langweilt. Jüngere und hoffentlich geschicktere  Schriftsteller werden sich eines Tages an den Eckpfeilern meines Werkes orientieren und da weitermachen, wo ich 2004 mit vereinter Presse-Macht niedergeschrieben wurde. Merke : Literarische Erfolge sind auch heute ohne die vermittelnde Rolle der Mainstream-Medien undenkbar. Zumindest fällt mir kein ernstzunehmendes Gegenbeispiel ein. Die lesende Kaste der Oberschullehrer/Innen vertraut – freilich mit abnehmender Tendenz – noch immer den Zeitungs-Vorkostern: Unliebsame Autoren, die nicht ins „Gesinnungsraster“ der schönen, neuen Welt passen, – vor allem solche, die sich weigern ihr „Sprüchlein von Weltoffenheit & Toleranz“ aufzusagen – , sind den feigen Larven suspekt. Dass der Multikult-Wahn in Wirklichkeit längst abgefuckt hat, dass dieses Land schon bald einem Dschungelcamp der Elends- und Ekelgestalten gleichen – und dass es früher oder später einen ausgewachsenen Bürgerkrieg geben wird, wollen die Verfechter von Gutdummdeutschland nicht sehen. (Die meisten von denen sehen ja nicht einmal mehr hin, wenn es –  so wie in Köln – die eigene Frau oder Tochter erwischt.) Bitte verschont uns mit der Realität, heißt es dann. Oder die grausame Wahrheit wird einfach hinter den üblichen Euphemismen verschleiert.

Meine Literatur kommt nicht ohne Wirklichkeit aus, sie stellt im Grunde alles in Frage, jedes und jeden, und genau deshalb darf es eine solche  Literatur in Deutschland nicht geben, weil es hier Minderheiten gibt, die man nicht in Frage stellen kann. Minderheiten, die die Wahrheit für sich gepachtet haben. Heilige Minderheiten, unberührbare.

Noch ein unschönes Beispiel aus der Praxis: Als Subs 2011 bei Wilhelm Heyne erschien ( tja, Suhrkamp, Hanser, Klett-Cotta hatten tatsächlich schon abgesagt, ha ha …), wurde der Roman von den Feuilletons – so wie zuvor schon Kuhls Kosmos und Schaumschwester im Schnelldurchlauf rezensiert – d.h., zunichte geschrieben, so wie das beispielsweise „Butz“ Schmidt von der  Süddeutschen zu bewerkstelligen weiß: Er „bespricht“ nicht das Buch, sondern liefert nur das negative framing, das eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Blutgerüst hat. Potentiellen Käufern wird durch das Aufzeigen des riskanten Deutungsrahmens die Lektüre verleidet – dann mal doch lieber den neusten Schmand von Onan Parmukkel, dem Langweiler, der aber sauber die Systemvorgaben erfüllt.  Kurz und gut: Die dauerhafte mediale Ausgrenzung beschädigt letztendlich den besten Ruf und setzt dem kleinen Buchhändler ein Zeichen, die „Paria-Bücher“ flugs aus der Auslage zu nehmen. Nur nicht aus der Reihe tanzen in Merkels DDR Light. Die alten Romane werden nicht mehr nachbestellt, der Autor wird kollektiv – so wie in totalitären Regimen üblich – vergessen gemacht. Man amputiert – über die Jahre hinweg – die literarische Marke, schrumpft sie ein, beugt nebenbei noch die Biografie, – vor allem die Erwerbsbiografie! Und treibt en passant den Schriftsteller in den Ruin. Kurzum, es ist die neue zivilgesellschaftlich akzeptable Neuauflage der Bücherverbrennung .

Damit sind wir auch schon beim letzten Punkt dieser selbst für die Gemütslage eines positiven Melancholikers an einem Samstag Vormittag nicht ganz einfachen Bilanz, die doch hier und jetzt auf einen Nenner gebracht werden will : Ich schreibe weiter, ihr trüben Betriebs-Tassen, mein Kampf gegen die Menschheit geht weiter, ich genieße jeden Tag mein gottverdammtes Genie – und das können all die Minus-Talente, die Halbbegabten wie Jakob Augstein, die schriftstellernden Stümper, die „Bergs“ und „Lobos“, die heute als „Kritiker“ bei S.P.O.N. oder sonst wo im Mastdarm des Regimes Karriere machen, erst recht nicht ertragen: Denn – sagen wir es ehrlich – ich habe schon immer einen feuchten Kehricht auf Volker Weidermanns Meinung gegeben: Wer ist dieser Wicht mit der Pumuckl-Frisur überhaupt?  Es interessiert mich auch nicht die Bohne was ein „fiese Möpp“ wie Dennis Scheck, eine größenwahnsinnige Bullenlesbe wie Christiane Scherer oder ein token negro wie Ijoma Mangold, – einer, der seine Haut buchstäblich zu Markte getragen hat, um es hier zu etwas bringen, –  von meiner Literatur halten. Ich habe mit Brechreiz zu kämpfen, wenn ich  sehe  wie diese Kuppler alle paar Monaten wieder irgendeinen Mist abfeiern müssen um ihrem geistig unterbelichteten Publikum einen Zwanni – mehr ist es ja nicht – aus der Tasche zu leiern. Machen wir uns also nichts vor: Es geht in der deutschen Literatur nur noch um Umsatz durch Konformität und das Einzahlen auf den großen Merkel-Plan, der das „böse, böse Tätervolk“ in einer bunten Biomüllhalde auflösen will. So ist es offensichtlich geplant, denn eine andere logische Erklärung findet sich einfach nicht – auch nicht nach zwei Jahren Ursachenforschung. Die Mär von Fachkräften, die zu uns übers Mittelmeer kommen, zieht nicht mehr: Die meisten sind ungebildete Halbanalphabeten und kommen für den deutschen Arbeitsmarkt gar nicht in Frage. Vor allem aber sind es arrogante, komplexbeladene Muslime, die sich hinter ihren mitgebrachten Integrationsbarrieren verschanzen und sich in der Dauer-Allimentierung durch den deutschen Steuerzahler einrichten wollen. Unsere Hochkultur ist ihnen schnuppe, die Staatsknete dagegen nicht. Es ist auch nicht falsch zu sagen, diese „Ratten“ (ich zitiere hier nur den kongolesischen Diplomaten Serge B. Bokwango) glauben sie könnten uns überrennen – den Westen, die Amis und ihre treusten Knechte, die Deutschen. Sie respektieren uns nicht, werden unsere Mentalität nie verstehen, und doch traut sich kein Schriftsteller in Deutschland Stellung gegen die Plage aus Nordafrika zu beziehen. Das Bekenntnis zum Multikult vor laufender Kamera ist dagegen wie ein Austausch von Karriere-Sprungbrettern: Jeder Aufschneider mit Mihigru (ersetzt heute die Promotion), jeder Minderheitenvertreter (man nehmen nur einen Berufsjuden wie Maxim Biller), jedes „Fräulein Wunder“, das sich als informelle Mitarbeiterin der Stadt-Stasi versteht, wird von den Fatzken daher gehypt, vorausgesetzt sie kennt die eine und einzige Losung, die tatsächlich dem inneren Bild eines Mundstuhlgangs entspricht: „Ich schäme mich Deutsche(r) zu sein, ach, hätte ich doch auch einen Migrationshintergrund oder eine Oma in Auschwitz gehabt. So ist mir nur das Schreiben geblieben!“  Aber selbst das ist inzwischen nicht mehr Voraussetzung zum Erfolg,  wie im Falle des schreibunfähigen Jérmôme Ferrari. Hier faseltte die die FAZ-Rezensentin erstmals von „mitunter verrätselter Düsternis Dinglichkeit“, sie hatte wohl zwischen all den sprachlichen Patzern den Durchblick verloren!

Fazit: Wenn Schriftsteller ihren quälenden  Werdegang – und den ihrer Bücher beschreiben – dann schwindeln sie oft zur Verschönerung das eine oder andere hinzu. Und das ist verständlich, weil es die dauerhaften Enttäuschungen, die diese Berufung mit sich bringt, ins Erträgliche wendet. In meinem Fall sehe ich davon ab: Ein Ei, das in die Pfanne gehauen wurde, lässt sich nicht mehr in seinen ursprünglichen Zustand versetzen. Tatsache ist aber auch, – mit all ihrer Lügen-Finesse und aller Medienmacht haben die Mainstream Medien mich nicht aufhalten können. Ein schönes Wochenende wünscht,

 

Thor Kunkel.