Subs

Subs. Thor Kunkels 6. Roman.

 „Wehret den Anfängen! hieß es einst bei Ovid. Thor Kunkel setzt dagegen: Untersucht die Anfänge!“ – PETER SLOTERDIJK

 

Hallo. Die neuen Sklaven sind da…Eine »provokante Petitesse zum selbstgefälligen Amusement« – so nennt Claus seiner Frau gegenüber seine Annonce für die neue Putzfrau. Zu ihrer Überraschung melden sich auf die Anzeige dann tatsächlich Menschen, die sich ernsthaft als »Sklaven« bewerben. Es sind vornehmlich“Balkan-Menschen“, Migranten und Langzeitarbeitslose.   Als sich Claus für Bartos, einen promovierten Altphilologen und dessen Frau Svetlana entscheidet, ahnt er nicht, wie schnell er von seinen »Subs« abhängig werden soll. Bald bieten immer mehr „Sklaven“ ihre Dienste an.

Mit einem exklusiven Nachwort von Kunsthistoriker Sebastian Knoll.

Pressestimmen

 Wer eine extrem spannende, beklemmend gruselige, abstrus skurrile im Hier und Jetzt verwurzelte Gesellschaftssatire mag, sollte Thor Kunkels Roman „Subs“ lesen. (…) Die Lektüre ist ein Gewinn, sowohl für die Schönheitschirurgen und Anwälte als auch für die modernen Sklaven des Landes.

 – HAMBURGER ABENDBLATT, 21.07.2011,

Kunkel zeigt uns die Welt, wie sie ist: voller „Unappetitlichkeitssendungen“ im TV, mit „medialen Selektions-Shows“, in denen eine „Laber-Dompteuse“ wie Heidi Klum den Ton angibt. (…) Lebt nicht der „Amüsierfaschismus“ (Peter Sloterdijk) unserer Casting-Gesellschaft von der Selbst-Kasteiung? Von Züchtigung, Selbsterniedrigung und – freiwilliger Selbstversklavung?

 – BAYRISCHER RUNDFUNK-1, 26. Mai 2011, besprochen von Knut Cordsen

Thor Kunkel gelingt eine beißende Kritik am formfixierten Nespresso-Bürgertum, das dermaßen auf den Hund gekommen ist, dass es Sklaven zur Wiederbelebung braucht. Kunkel wieder so gut wie zu „Endstufe“-Zeiten.

 –DER STERN, 10. Juni 2011

Der Autor Thor Kunkel ist ein scharfer und kritischer Beobachter unserer gesellschaftlichen Gegenwart und ein Querdenker. Wo steht unsere Gesellschaft heute? Wie gehen wir mit der wachsenden Kluft zwischen Armen und Reichen in unserem Land um? Welche Werte sind uns wichtig?

 –ARTE.TV, „Metropolis“, 2. Jul 2011

„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.“ Westerwelle meinte damit die offenbar in Saus und Braus lebenden Hartz-IV-Empfänger. Thor Kunkel dreht in seinem Roman den Spieß um. (…) Er will eine Debatte auslösen, auch über „die wahren Asozialen“, jene Reichen, die dank ihres Geldes in einer Parallelgesellschaft lebten, in der sie sich alles herausnähmen.

 –BERLINER ZEITUNG,  8. Juni 2011

In seiner fulminanten Gesellschaftssatire „Subs“ lässt Thor Kunkel ein Berliner Ehepaar einen Mini-Sklavenstaat gründen – mit fatalen Folgen fürs eigene Wohlbefinden.

 – FOCUS, besprochen von Jobst-Ulrich Brand am 14.06.2011

Thor Kunkel ist und bleibt der deutsche Großmeister des Trash.

 – DER STANDARD, 3. Juni 2011